Mate Tee: Diese 8 positiven Auswirkungen auf deine Gesundheit hat er

Yerba Mate ist ein traditionelles südamerikanisches Getränk, das weltweit an Popularität gewinnt.

Ihm wird die Stärke von Kaffee, die gesundheitlichen Vorteile von Tee und die Freude an Schokolade nachgesagt.

Hier sind die 8 wichtigsten gesundheitlichen Vorteile von Yerba Mate.

Was ist Mate Tee?

Yerba Mate ist ein Kräutertee, der aus den Blättern und Zweigen der Pflanze Ilex paraguariensis hergestellt wird
Die Blätter werden normalerweise über einem Feuer getrocknet und dann in heißem Wasser eingeweicht, um den Tee herzustellen.

Mate Tee wird traditionell aus einem getrockneten Kürbis, der sogenannten Kalebasse getrunken. Dazu nutzt man die Bombilla, ein Metallstrohhalm, an dessen unterem Ende sich ein Filter befindet. So trinkt man die kleinen Blattstückchen nicht mit.

Vor allem in Südamerika gilt als Zeichen von Freundschaft und Verbundenheit, den Aufguss des Mate Strauchs diesem traditionellen Gefäß zu trinken und zu teilen.

1. Reich an Antioxidantien und Nährstoffen

Yerba Mate enthält mehrere nützliche Antioxidantien. Diese Pflanzennährstoffe fangen freie Radikale im Körper ein und vermindern so den oxidativen Stress, dem unsere Zellen ausgesetzt sind. Dieser oxidative Stress gilt als eine der Ursachen für unseren Alterungsprozess und beeinflusst unsere Lebenserwartung.

Zu den Antioxidantien im Mate Tee zählen:

  • Xanthine: Diese Verbindungen wirken als Stimulanzien. Dazu gehören Koffein und Theobromin, die auch in anderen Teesorten, Kaffee und Schokolade enthalten sind.
  • Caffeoyl-Derivate: Diese Verbindungen sind die wichtigsten gesundheitsfördernden Antioxidantien im Tee.
  • Saponine: Diese Bitterstoffe haben bestimmte entzündungshemmende und cholesterinsenkende Eigenschaften.
  • Polyphenole: Dies ist eine große Gruppe von Antioxidantien, die mit einem verringerten Risiko vieler Krankheiten verbunden sind.
    Interessanterweise scheint die antioxidative Kraft von Yerba-Mate-Tee etwas höher zu sein als die von grünem Tee.

Darüber hinaus kann Yerba Mate sieben von neun essentiellen Aminosäuren enthalten, zusätzlich zu fast allen Vitaminen und Mineralien, die Ihr Körper benötigt.

Der Tee enthält jedoch nur sehr geringe Mengen dieser Nährstoffe. Frischer Mate Tee ist also eine sehr gesunde Ergänzung zu deiner Ernährung, kann einen Mangel durch eine insgesamt unausgewogene Ernährung eher komplett ausgleichen.

2. Kann die Energie steigern und den mentalen Fokus verbessern

Mit 85 mg Koffein pro Tasse enthält Yerba Mate weniger Koffein als Kaffee, aber mehr als eine Tasse Tee.

Wie jedes andere koffeinhaltige Lebensmittel oder Getränk kann er also dein, dein Energieniveau erhöhen Müdigkeit bekämpfen.

Koffein kann auch deine kognitiven Fähigkeiten verbessern, da es bestimmte Signalmoleküle in deinem Gehirn positiv beeinflussen. Es macht dich aufmerksamer, verbessert dein Kurzzeitgedächtnis und verringert deine Reaktionszeit.

Im Gegensatz zu Kaffee hat Mate Tee zwei entscheidende Vorteile: Es treten oft deutlich weniger negative Nebenwirkungen wie z.B. Nervosität oder Herzrasen auf. Außerdem wird das Koffein langsamer und gleichmäßiger vom Körper aufgenommen. Dadurch pusht Mate Tee dich zwar nicht so schnell auf wie ein Espresso – du bleibst aber deutlich länger aufmerksam und fokussiert und fällst nicht nach kurzer Zeit in ein „Loch“ wie nach dem Kaffeetrinken.

3. Kann die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern

Koffein ist auch dafür bekannt, Muskelkontraktionen zu verbessern, Müdigkeit zu verringern und die sportliche Leistung um bis zu 5% zu steigern.

Da Yerba Mate eine mittelmäßige Menge an Koffein enthält, können diejenigen, die es trinken, ähnliche Vorteile für die körperliche Leistungsfähigkeit erwarten.

Tatsächlich verbrannten in einer Studie diejenigen Teilnehmer, denen eine 1-Gramm-Kapsel gemahlener Yerba Mate unmittelbar vor dem Training verabreicht wurde, 24% mehr Fett während eines Trainings mittlerer Intensität.

Eine höhere Abhängigkeit von Fett als Energielieferant während des Trainings schont deine Kohlehydratreserven. So hast du genug Power für die entscheidenden Momente mit hoher Intensität, wie z.B. beim Bergauffahren oder beim Sprint zur Ziellinie. Du könntest also insgesamt deine sportliche Leistungsfähigkeit steigern.

Allerdings ist aktuell noch nicht erforscht, was die optimale Menge an Yerba Mate ist, die man vor dem Training trinken sollte.

4. Kann dir helfen, Gewicht und Bauchfett zu verlieren

Studien mit Tieren zeigen, dass Yerba Mate den Appetit reduzieren und den Stoffwechsel ankurbeln kann, was bei der Gewichtsabnahme helfen kann. Dieser Effekt ist auch bei indigenen Völkern Südamerikas bekannt, die Mate Tee seit Jahrhunderten trinken.

Forschung am Menschen deutet darauf hin, dass es Yerba Mate auch dafür sorgt, dass bei Anstrengung – zum Beispiel beim Sport – mehr Energie aus den Fettreserven mobilisiert wird. Es lässt dich also effektiver abnehmen.

Darüber hinaus haben in einer 12-wöchigen Studie an übergewichtigen Menschen diejenigen, die 3 Gramm Yerba Mate Pulver pro Tag zu sich nahmen, im Durchschnitt 0,7 kg abgenommen. Sie haben außerdem ihr Verhältnis von Taille zu Hüfte um 2% verringert, was auf verlorenes Bauchfett hinweist.

Im Vergleich dazu nahmen die Teilnehmer, denen ein Placebo verabreicht wurde, im Durchschnitt 2,8 kg zu und erhöhten ihr Verhältnis von Taille zu Hüfte im gleichen Zeitraum von 12 Wochen um 1%.

5. Kann vor Infektionen schützen

Yerba Mate kann helfen, Infektionen durch Bakterien, Parasiten und Pilze zu verhindern.

In einer Reagenzglasstudie wurde festgestellt, dass eine hohe Dosis Yerba-Mate-Extrakt E. coli außer Gefecht setzt. Diese Bakterien können zu schweren Magen-Darm Beschwerden führen, wie Magenkrämpfe oder Durchfall.
Verbindungen in Yerba Mate können auch das Wachstum von Malassezia furfur verhindern, einem Pilz, der für schuppige Haut, Schuppen und bestimmte Hautausschläge verantwortlich ist.

Schließlich legen Forschungsergebnisse nahe, dass die darin enthaltenen Verbindungen einen gewissen Schutz gegen Darmparasiten bieten können.
Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass diese Studien an isolierten Zellen durchgeführt wurden. Es ist derzeit unklar, ob diese Vorteile auf den gesamten menschlichen Organismus übertragbar sind. Dafür ist noch weitere Forschung nötig.